„Boah, alter Schwede“ ! Es war wirklich beeindruckend, was die Jungs am Samstagnachmittag an Tenniskunst auf die Plätz unserer Anlage gezaubert haben ! Vier Mannschaften – MSG Taunusstein, Eintracht Frankfurt, TC Neu-Isenburg und nicht zuletzt TC Rot-Weiss Fulda, bewarben sich um den Einzug ins Finale der Hessischen Mannschaftsmeisterschaft U12 Junioren. Unsere Nr. 1, Bengt Reinhard, schätzte die Chancen auf 40:60 für Rot-Weiss Fulda ein das Finale am Sonntag erreichen zu können. Neben Bengt Reinhard waren aus heimischer Sicht noch Moritz Mielke, Leopold Stock und Konstantin Nophut nominiert, um den Titel nach Fulda zu holen.

Für unsere Jungs stand im Halbfinale die Partie gegen MSG Taunusstein auf dem Programm. In deren Reihen befinden sich u.a. der amtierende Hessenmeister und ein Finalist der deutschen Meisterschaft bei den Junioren U12. Es würde also ein hartes Stück Arbeit vor den heimischen Jungs liegen, die alle auf den Punkt ihr volles Leistungsvermögen abrufen mussten, um gegen die leicht favorisierte Mannschaft aus Taunusstein bestehen zu können.

Im ersten Match hatte es Leopold Stock mit besagtem Hessenmeister zu tun, der ein traumhaft-sicheres Tennis spielt, fast alle Bälle an der Grundlinie „ausgräbt“, und als „Ballwand“ alles zurückbringt, was vom Gegner übers Netzt geschlagen wird. Leopold wehrte sich besonders im ersten Satz mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und hielt anfangs gut mit. Langsam aber sicher setzte sich die Konstanz seines Gegners trotzdem durch und Leo musste den ersten Satz leider mit 2:6 abgeben. Die Geschichte des 2. Satzes ist dann schnell erzählt, denn er ging doch recht deutlich mit 0:6 verloren.

Parallel dazu versuchte Konstantin Nophut einen dringend benötigten Punkt beizusteuern und lag im ersten Satz sogar mit 4:2 vorne, aber das Spiel kippte leider und der Satz ging unglücklich mit 4:6 an seinen Gegner. Auch der zweite Satz verlief ziemlich ausgeglichen, Möglichkeiten den Satz für sich zu entscheiden waren für beide Jungs vorhanden, letztendlich stand auf der Anzeigetafel aber wieder ein 4:6 aus Sicht der Rot-Weissen !

Im dritten Einzel legte Bengt Reinhard die Richtung für den Ausgang der Begegnung ziemlich früh fest. Mit druckvollem Power-Tennis ließ Bengt seinen Gegner ein ums andere Mal die Ausmaße des Tennisplatzes erkunden, platzierte die Bälle immer nahe den Linien und war zu jeder Zeit „Chef im Ring“. Der erste Satz ging mit 6:0 an Bengt und er gewann den zweiten ebenfalls mit 6:0 mehr als deutlich.

Moritz Mielke klagte am Vormittag im Vorfeld seines Matches über Bauchschmerzen und man musste sich fragen, ob Moritz bis zu Spielbeginn tatsächlich wieder einigermaßen fit sein würde ! Gott sei Dank konnte er antreten und versuchte wie seine Mannschaftskameraden einen dringend benötigten Sieg einzufahren, was die Ausgangssituation deutlich verbessert hätte. Nach 4:6 im ersten Satz steigerte sich Moritz nochmal und lag im 2. Satz sogar 4:1 in Front, letztlich musste sich aber auch Moritz seinem Gegner nach großem Kampf geschlagen geben und somit stand es nach den Einzeln lediglich 1:3 aus Fuldaer Sicht !

Also mussten die beiden Doppel die Entscheidung herbeiführen. Nachdem Bengt und Konstantin ihr Doppel klar mit 6:2 und 6:3 gewonnen hatten, stand es zumindest wieder 2:3 und die Aussichten auf ein Weiterkommen waren plötzlich gar nicht mehr so schlecht ! Denn Moritz und Leopold hatten in ihrem Doppel schon die Nase mit 1:0 nach Sätzen vorne und der Gewinn des zweiten Satzes hätte gereicht, um ins Finale einzuziehen. Für Spannung war also gesorgt und die Zuschauer auf der Terrasse waren genauso angespannt wie die Akteure selbst. Doch unglücklicherweise wurden die beiden kurz vor der Ziellinie von ihren Gegnern aus Taunusstein abgefangen und mussten den 1:1 Satzausgleich hinnehmen. Somit war Taunusstein anhand des besseren Satzverhältnisses durch und der 3. Satz war bedeutungslos.

Stimmt, es ist schon schade, dass es nicht zur Finalteilnahme gereicht hat, aber mal ehrlich: Welche Ball-Beschleunigung aus diesen „Essstäbchen-dünnen“ Armen erreicht wird oder welche Beweglichkeit die „Flamingo-ähnlichen“ Beine offenbaren, mit welcher abgezockten Routine Bälle platziert und das Tempo gewechselt wird, mit welcher – relativ zur den körperlichen Voraussetzungen – Wucht die Aufschläge übers Netz „geprügelt“ werden, das alles ist wirklich sehenswert. Motivationsfaust, Emotionen, Tränen und „Come On“-Rufe durften dabei natürlich auch nicht fehlen ! Und die hier verwendeten Formulierungen sind nicht etwa sarkastisch oder ironisch gemeint, sondern voller Respekt vor den gezeigten Leistungen und dem erstaunlichen Tennis-Level der „Zwerge“ ! Das war Tennis auf höchstem hessischen U12-Niveau !

Schade ist auch, dass neben den Eltern und Angehörigen der aktiven Protagonisten nicht noch ein paar mehr Vereinsmitglieder da waren, um sich das wirklich sehenswerte sportliche Spektakel anzuschauen !

   

Leonhard Stock…

Konstantin Nophut…

Bengt Reinhard…

…und Moritz Mielke verpassten nur knapp den Einzug ins Finale der Hessischen Mannschaftsmeisterschaft U12 Junioren

 

Kritisch-leidende Väter                                            Wetvolle Tipps

 

Nervennahrung für Groß und Klein                           Gegner im Halbfinale

 

Spiele aus jeder Perspektive sehenswert                   Trinken nicht vergessen !

 

Angespannte Zuschauer                                         Hautnah am Geschehen

 

Frust pur !                                                             Man kann auch mal was anderes spielen !

 

Bis dann !

MB (NL 10/09-2019)

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Wochenende wurden die 2. Fuldaer Stadtbräu Open auf der Anlage des TC Rot-Weiss Fulda ausgetragen.

Nach 60 Teilnehmern im vergangenen Jahr konnte das LK-Turnier eine erhebliche Steigerung auf fast 70 Spieler/innen verzeichnen, was auf eine steigende Akzeptanz des Turniers schließen lässt. Die Organisatoren der Veranstaltung freuten sich über Teilnehmer/innen u.a. aus Kassel, Bad Wildungen, Frankfurt, Bad Kissingen, aus dem Raum Darmstadt, aber natürlich auch aus der näheren Umgebung.

Bei am Freitag optimalen und am Samstag und Sonntag immer noch sehr guten äußeren Bedingungen wurden die Matches im Spiralsystem ausgetragen.

Das größte Teilnehmerfeld stellte die Herren, wobei auch junge Nachwuchs-Spieler in dieser Spielklasse gemeldet hatten. Aus den eigenen Reihen waren hier Benedikt Reith und Joshua Pfahls am Start.

Bei den Herren 40 lieferten sich unter anderem Sven Roßmar, Lutz Baumann und Michael Lomb hart umkämpfte und spektakuläre Duelle, die von den Zuschauern gespannt verfolgt wurden. Oli Reinhard, Gunnar Ipsen und Matthias Freund boten ebenfalls hochattraktives Tennis mit großem Unterhaltungsfaktor.

Bei den Damen glänzte einmal mehr Sophia Reith, die sich auch erfolgreich gegen die Vorjahres-Siegering Isabel Hahner durchsetzte. Julia Künzel vertrat die Farben von Rot-Weiss Fulda ebenfalls mehr als würdig.

Bei den Herren 50 zeigten Alex Heuring, Martin Hoogen und Claus Schulz ebenfalls sehr ansprechende und sehenswerte „rot-weiße“ Leistungen, die bei den Herren 60 von Wolfgang Weber komplettiert wurden.

Das Spiralsystem bot zum Saisonende allen Teilnehmern die Chance, das eigene Punktekonto noch ein wenig „aufzuhübschen“ und nach Möglichkeit eine bessere LK zu erreichen. Bei zwei garantierten Spielen pro Teilnehmer ist die „Zugkraft“ einer solchen Veranstaltung sehr hoch und wird sich hoffentlich auch in den kommenden Jahren in steigenden Anmeldungen widerspiegeln.

Die organisatorische Vorbereitung und die Durchführung eines solchen Turniers erfordert ein hohes Maß an Engagement, verschlingt viel Zeit und erfordert personelle Unterstützung. Federführend verantwortlich waren in diesem Jahr unser Sportwart Martin Hoogen und Sven Engebrecht, denen neben allen anderen ein besonderer Dank gebührt !

      

     

     

     

     

 

    

Bis dann !

MB (NL 09/09-2019)

Hessische Mannschaftsmeisterschaft U12 Junioren am 14. und 15. September 2019 bei Rot-Weiss!

Der HTV hat kurzfristig die Austragung des Halbfinales und des Finales der Hessischen Mannschaftsmeisterschaft U12 Junioren an den TC Rot-Weiss Fulda vergeben.

Sehr zur Freude der beiden Jugendwarte Hubertus Reith und Andreas Stock hat somit die U12-Mannschaft des TC Rot Weiss Fulda ein Heimspiel ! Beide Verantwortliche und natürlich auch die Akteure wünschen sich ein „volles Haus“ oder zumindest ein reges Interesse zu diesem hochkarätigen Event.

Bengt Reinhard, Moritz Mielke, Leopold Stock und Konstantin Nophut werden die Farben unseres Vereins würdig vertreten und alles geben, um das Halbfinale zu überstehen und ins Endspiel einzuziehen. Es lohnt sich also live zu erleben, wie engagiert die Jungs diese Aufgabe angehen und wie erfolgreich sie abschneiden werden. Es gilt auf jeden Fall, diese spielstarke Mannschaft wirkungsvoll zu unterstützen !

Am Samstag (Halbfinale), den 14.09.2019 sind deshalb ab 12.00 Uhr alle 6 Plätze und am Sonntag (Finale), den 15.09.2019 ab 12.00 Uhr 4 Plätze für diese Spiele reserviert !

Unsere Titelaspiranten: Bengt Reinhard, Moritz Mielke, Leopold Stock, Konstantin Nophut

Bis dann !

MB (NL 08/09-2019)

Nach der Spaßveranstaltung Sommer- und Familienfest rückt nun ein sportlich hochwertiges Tennis-LK-Turnier in den Fokus der Tennisfans: Die 2. Fuldaer Stadtbräu Open ! 

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr unterstützt das Hochstiftliche Brauhaus Fulda unseren Verein auch bei der zweiten Austragung der „Fuldaer Stadtbräu Open“ durch ein großzügiges Sponsoring-Engagement ! Und so steht auch einem weiteren Aufschwung dieser noch recht jungen Veranstaltung nichts im Wege.

Sportwart Martin Hoogen wird sich wieder um ein ehrgeizige Meldeliste bemühen, die in allen Wettbewerben für spannende und sportlich-attraktive Paarungen sorgen wird. Angestrebt sind Begegnungen in folgenden Kategorien: Damen, Herren, Damen 40, Damen 50, Herren 40, Herren 50, Herren 60. Die Matches werden im sogenannten Spiralmodus ausgetragen, d.h., außer dem/der LK-Höchsten bekommen alle Teilnehmer/innen die Chance gegen jemanden zu spielen, der in der gleichen oder in einer höheren LK- eingestuft ist.

Erfreulich ist, dass zumindest in allen aufgezählten Kategorien bereits Meldungen vorliegen. Allerdings werden diese Spiele nur dann ausgetragen, wenn mindestens 4 Spieler/innen pro Spielklasse gemeldet haben. Und da muss sich insbesondere bei den Damen noch etwas bewegen ! Ob die Teilnehmerzahl (60) des vergangenen Jahres nochmals gesteigert werden kann wird sich zeigen, aber auch das wäre lediglich ein Grund mehr zur Freude !

Das Turnier findet vom Freitag, den 06. September bis Sonntag, den 08. September 2019 auf der Anlage des TC Rot-Weiss Fulda statt. Wir bitten um Verständnis, dass an diesen 3 Tagen alle 6 Plätze für dieses LK-Turnier reserviert sind. Auch wenn kein „normaler Spielbetrieb“ stattfindet lohnt sich Kommen und Zuschauen allemal, denn auch Menschen aus anderen Regionen Deutschlands können durchaus einen „gepflegten Ball“ spielen !

Freuen wir uns auf ein überregional besetztes Turnier mit spannenden Spielen bei (hoffentlich) schönem Wetter und am Samstag ab 18.00 Uhr auf eine unterhaltsame Players-Thai-Night !

Bis dann !

MB (NL 07/08-2019)

Was vormittags eher zäh und schwerfällig begann, entwickelte sich am Nachmittag zum actionreichen und teilnehmerstarken Event !

Zunächst bestand die Möglichkeit eine Spielanalyse erstellen zu lassen, die per Datenübertragung von einem Chip im Schlägergriff auf das Auswertungsprogramm eines Mobiltelefons erfolgte. Treffpunkt (sweetspot), Drehung (spin), Geschwindigkeit (Speed), Vorhand, Rückhand, Volley, Aufschlag und jede Menge weitere Auswertungsmöglichkeiten wurden angeboten und zur Auswertung auf das Handy gesendet. Auf diese Weise lassen sich unterstützend die Fakten herausarbeiten, die zur Verbesserung des eigenen Spiels beitragen.

      

     Auswertungskriterien                          Dann wollen wir doch mal sehen………..

Neben diesen schon professionellen Auswertungen hat der ein oder andere zum ersten Mal in seinem Leben einen Tennisschläger in der Hand gehalten und unter Anleitung von „altgedienten Cracks“ den Ball über das Netz befördert.

  Frühzeitig ausholen und schön auf die Fußstellung achten !

Wer seiner Kondition ein wenig auf die Sprünge helfen wollte, der konnte sich am Water-Rower austoben. Dieses rudersportartige Fitnessgerät beansprucht alle Muskelgruppen gegen Wasserwiderstand und wirkt äußerst effektiv !

                   ….und pullt, und pullt, und pullt…

Dass die Jugendarbeit des TC Rot-Weis-Fulda zu den Aushängeschildern des Vereins zählt wurde jedem der Zaungäste ganz schnell beim Betrachten der Showmatches im Einzel und Doppel bewusst. Technik und Taktik sind schon sehr stark ausgeprägt und werden auf dem Spielfeld in beeindruckender Weise umgesetzt. Und die Fairness kommt bei allem Ehrgeiz auch nicht zu kurz

 

        

      Dynamische Vorhand                    kraftvoller Aufschlag                            spannendes Doppel

Für die eher bewegungsresistenten Besucher wurde auch Kubb oder „Wickingerschach“, gespielt. Hätte sich nicht ein männliches Wesen „irrtümlich“ in die weibliche Mannschaft geschmuggelt, so wäre es tatsächlich zum gender-reinen Duell Frauen gegen Männer gekommen. Der Form halber sei am Rande erwähnt, dass die Männer dieses Duell gewannen, auch wenn die Frauen gerne zuerst den „König über das Holz springen lassen“ wollten !

 

     

        „Damenmannschaft“                    Nicht den König treffen !            Elegant, aber auch daneben !

Dass ausgerechnet eine Tennis-fremde Sportart die Massen begeisterte, lag unter anderem daran, dass ein Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, die in diesem Sommer in Ungarn Vize-Europameister wurde, die Einführung in diese Sportart gab: Lasse Hoogen demonstrierte Ultimate Frisbee ! Und der Verein, für den er spielt heißt „Hässlichen Erdferkel Marburg“ ! Im Unterschied zum herkömmlichen „Freizeit-Flug der Plastikscheiben“ spielen beim Ultimate Frisbee ganz andere Kriterien eine wichtige Rolle: präzise Wurftechnik bei Rück- und Vorhand, hohe Laufbereitschaft, klare Spielregeln und ein hohes Teamverständnis. Aber der Spaß soll natürlich auch hierbei nicht zu kurz kommen. Und die Scheiben sind geflogen ! Zunächst noch etwas unkontrolliert und kaum zu fangen, aber mit jedem Wurf gab es mehr Sicherheit und die hilfreichen Korrekturen von Lasse Hoogen beflügelten die Lernerfolge. So war es kein Wunder, dass nach den „Basics“ dann abschließend auch ein Punktspiel zwischen jeweils 2 Mannschaften möglich war, was zumindest im Ansatz auch nach Ultimate Frisbee aussah ! So manch einer stellte danach im durchgeschwitzten Laibchen erstaunt fest, dass das doch verdammt anstrengend ist !

    

   Ja wo fliegen sie denn ?                   Der Meister seines Fachs                                  „Heads“

      

   ein paar Erklärungen….               und das „Krokodil“ schnappt zu !                  Hiergeblieben !

       

      Komm her, du UFO !                     so wirft man eine Vorhand !      …..nicht alle auf einen Haufen ….

 

         

    Und wer fängt die Scheibe ?                         Bleib hier !                             Wer gewonnen hat ? Egal !

Abschließender generationsübergreifender Höhepunkt war dann das Ein-Punkt-Turnier ! Der Clou bei diesem Austragungsmodus ist, dass tatsächlich nur ein einziger Punkt zwischen 2 Spielern ausgetragen wird. Und da kann selbst den arrivierten „Tennishelden“ schnell mal ein Doppelfehler oder ein zu lang geratener Grundlinienschlag die Suppe versalzen ! Das geht ruck-zuck ! Und deshalb gibt es auch so etwas wie Chancengleichheit, die bei Alt und Jung für Spannung sorgt. Sieger dieses Wettbewerbs wurde Josuah Pfalhs, der sich im Finale gegen Moritz Mielke durchsetzte. Als Hauptpreis konnte er einen Swopper mit nach Hause nehmen, Moritz bekam für seinen zweiten Platz einen Ball.

        

     Endspiel Ein-Punkt-Turnier               Sieger: Josuah Pfahls                     2. Sieger: Moritz Mielke

        

        volle Zuschauerränge….                    …..stolze Papas……..              .. los geht´s Ein-Punkt-Turnier

Das Wetter war optimal, die Organisation und Ansetzung der Attraktionen kompetent durchdacht, die Beteiligung am Nachmittag Gott sei Dank recht lebhaft und der Tag ein Beweis dafür, dass der TC Rot-Weiss-Fulda doch gemeinsam ein ganze Menge auf die Beine stellen kann.

Bleibt nur noch all denen, die sich an der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung beteiligt haben, ein ganz herzliches und lautes DANKE SCHÖN zuzurufen !

Mal sehen was es nächstes Jahr zu bestaunen gibt !

Bis dann

MB (NL 6/08-2019)

 

Hallo zusammen,

das Genussfestival und das Lichterfest im Schlossgarten werden vielleicht bei dem ein oder anderen ein paar „Spuren“ hinterlassen, aber wenn man dann ausgeschlafen hat wird es Zeit pünktlich ab 11.00 Uhr beim Sommer- und Familienfest auf der Tennisanlage am Frauenberg „aufzuschlagen“ !

Wie schon im letzten Jahr hat sich das Organisationskomitee wieder so einiges einfallen lassen, um den Mitgliedern und deren Freunden und Bekannten ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Mit sportlichen und spielerischen Aktivitäten, sowie dem Kennenlernen einer neuen Sportart, sind alle Aktivitäten so gestaltet, dass alle mitmachen können: Kinder, Erwachsene, Profis, Anfänger, Männlein und Weiblein. Im Einzelnen kann man sich auf folgende Höhepunkte freuen:

Wikingerschach (oder auch Kubb genannt)

Es treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus mindestens einem bis maximal sechs Personen. Die Spieler versuchen, jeweils die Holzklötze (Klotz=Kubb) der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs auf des Gegners Spielhälfte und den König getroffen hat, gewinnt das Spiel.

Ein-Punkt-Turnier

Hier sind dem Zufall wirklich Tür und Tor geöffnet. Bei einem „Tennismatch“ wird tatsächlich nur ein einziger Punkt ausgespielt. Im Klartext: Wer den ersten Punkt macht, hat das Match gewonnen. Mit Können oder mit „Dusel“, wie z.B. einem Netzroller: Jeder kann eine Runde weiter kommen ! Für diesem Wettbewerb ist eine Anmeldung beim Breitensportwart Martin Hoogen unter der Tel.-Nr. 0171 7776187 erforderlich !

Ultimate Frisbee

Unter Anleitung des mehrfachen deutschen Mannschaftsmeisters Lasse Hoogen kann man sich beim Frisbee ultimativ verbessern und sich demonstrieren lassen, was man mit der „Plastikscheibe“ so alles anstellen kann. Das sind bestimmt ein paar Dinge dabei, über die man nur staunen kann ! Wer hierbei noch was lernen will möge sich bitte ebenfalls beim Breitensportwart  Martin Hoogen telefonisch anmelden: 0171 7776187

Ballwand-Challenge 

Im Vorjahr hat Sophia Reith einen legendären Rekord aufgestellt: sie spielte den Ball regelkonform mehr als 200 mal (in Worten zweihundert Mal ) gegen die Ballwand ! Finden sich heute mutige Herausforderer, die den Rekord „knacken“ wollen ?

Water-Rower

Mit diesem Rudergerät, welches den tatsächlichen Wasserwiderstand simuliert, kann man ein effektives Ganzkörpertraining absolvieren, um sich in Form zu bringen oder zu halten. Das ist richtig anstrengend, aber man kann dabei ja zum Ausgleich ein paar bekannte Seemannslieder singen !

TIPP-KICK

Für die „Bewegungs-Verweigerer“ stehen drei  Tipp-Kick-Spiele bereit, um wenigstens die Kraft im Zeigefinger zu optimieren !

Chip im Schläger

Mit diesem technischen Detail lassen sich verschiedene Werte wie Sweetspot-Treffer oder Spin-Rotation messen und dokumentieren. Da wird sich so mancher wundern, wie und wo er denn den Ball trifft !

Show-Match

Wann hat man sich in letzter Zeit bittschön mal ein Match der Jungend U18 angeschaut ? Noch nie ? Das kann ja wohl nicht wahr sein ! Da sind Ballwechsel dabei, die einem das Herz wirklich höher schlagen lassen. Das Potenzial der Nachwuchstalente im Verein ist wirklich beeindruckend und sehenswert ! Na Gott sei Dank kann man das heute mal hautnah miterleben !

Eigentlich hört sich das alles sehr gut an und man darf auch nichts davon verpassen, oder ? Na dann freut sich der Verein über jede Menge Besucher, die mitmachen und sich begeistern lassen möchten !

Das Sommer- und Familienfest beginnt um 11:00 Uhr.  Welche Attraktion um welche Uhrzeit beginnt steht im Detail noch nicht fest, wird aber rechtzeitig als Aushang und auf der homepage unter www.rot-weiss-fulda.de  bekanntgegeben ! Vorab werden auch am Schwarzen Brett vor den Umkleidekabinen zusätzlich zwei Anmeldlisten für „Ultimate Frisbee“ und „Ein-Punkt-Turnier“ ausgehängt ! Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier einzutragen !

Abends

kann man natürlich den ereignisreichen Tag dann noch auf der Thai-Terrasse ausklingen lassen um sich von der Vielfältigkeit der thailändischen Küche zu überzeugen. Wer also noch die ein oder andere Stunde im Anschluss an das Sommerfest dort verbringen möchte wird um telefonische Reservierung gebeten:  0661/75601

Den Termin bitte schon mal vormerken oder besser: DEN SONNTAG FÜR DAS SOMMER- UND FAMILIENFEST BLOCKIEREN !!!!

Bis dann !

MB (NL 5/06-2019)

Um es gleich vorwegzunehmen: Auch die zweite Fahrt zum Mercedes Cup nach Stuttgart war ein voller Erfolg !

Am Donnerstag, den 13.06.2019 trafen sich morgens um 07.00 Uhr exakt 13 Personen, die mal wieder „geil“ auf tolles Tennis waren. Nein, das Tagesdatum (13.) entsprach nicht der maximal zugelassenen Teilnehmerzahl, sondern es fanden sich im Gegensatz zum letzten Jahr tatsächlich nur 12 Männer und eine Frau ( = 13), die die Fahrt nach Stuttgart antreten wollten. Der ursprünglich zu diesem Zweck geplante Bus fiel leider aus und so musste sich die „Reisegruppe Rot-Weiß-Fulda“ in zwei neunsitzigen Fahrzeugen auf den Weg machen. In einem der Fahrzeuge saßen 7 Menschen, von denen 3 nachweislich „Mat(t)hias heißen, was einer Quote von 42,68 % der Fahrzeuginsassen entsprach. Aber das sei nur am Rande erwähnt !

Der Vorteil der Neunsitzer liegt zweifellos darin, dass man mit ihnen z.B. auf der Autobahn schneller fahren darf als mit einem Bus, dafür muss man jedoch einen etwas längeren Fußweg zur Tennisanlage in Kauf nehmen, da keine offiziellen Parktickets vorhanden waren. Kurz und gut: Pünktlich gegen 11.00 Uhr waren wir zum 1. Einzel am Stuttgarter Centercourt angekommen.

Und hier gab sich an diesem Morgen kein geringerer als Herr Gael Monfils (F) die Ehre, um sich mit Denis Kudla (USA) auf dem Rasen zu „duellieren“. Und als die „Jungs richtig Gas gegeben haben“ konnte man sich nur wieder – beeindruckt von Präzision und Geschwindigkeit – die Augen reiben. Aber die Favoritenrolle schien Herrn Monfils nicht so recht zu schmecken und Herr Kudla hatte sich offenbar so einiges vorgenommen und gab in keiner Phase des Spiels nach. Und siehe da, Mr. Kudla gewann tatsächlich nach 3 hart umkämpften Sätzen.

Aber schon bevor das aktuelle Tenniserlebnis in Stuttgart angefangen hatte, war nach den absolvierten Spielen des Vortages klar, dass heute die deutsche Nummer 1, Alexander Zverev, gegen Denis Brown, ebenfalls aus Deutschland antreten musste. Das versprach eine äußerst interessante Partie zu werden und war natürlich für alle das bevorstehende Highlight des Tages. Und die Hoffnung sollte sich bestätigen !

Es kam somit zum Aufeinandertreffen von „Power-Tennis“ und „kreativer Spielkultur“. Zverev, der den 1. Aufschlag konsequent mit mehr als 200 km/h über das Netz hämmerte, setzte auf Aufschlagstärke und wuchtige Grundschläge. Brown hingegen bevorzugte konsequentes „Serve and Volley“-Spiel und ließ seinen Kontrahenten nach Belieben in alle Ecken des Plattes laufen. Mit wirklich außergewöhnlichem Ballgefühl gelang es Brown ein ums andere Mal, Zverev mit „Stop and Lob“ tatsächlich nachhaltig zu ärgern und ihn spielerisch aus zu kontern. Mehr als nur einmal ging ein lautes Raunen durch den Centercourt wenn Brown sein „Händchen“ gefühlvoll einsetzte. Und Brown gewann letztendlich verdient in 3 Sätzen.

All dies verfolgte die „Reisegruppe“ bei meist strahlend blauem Himmel und Temperaturen um die 25 Grad. Bestes Tenniswetter also, um auf guten – und Gott sei Dank auch rechtzeitig schattigen – Plätzen diejenigen Menschen zu bewundern, die von dieser Sportart tatsächlich erheblich mehr verstehen als die angereisten Medenspieler vom Fuldaer Frauenberg !

Die lockere Atmosphäre in Stuttgart, die Nähe zu den Courts, und Spieler wie Jo-Wilfried Zonga, Nick Kyrgios, Jan-Lennard Struff, Gilles Simon und andere Tenniscracks zum Greifen nahe zu erleben, ist schon eine tolle Erfahrung. Das Turnier ist definitiv auch gut organisiert, aber von einer genießbaren Bratwurst hat die Turnierleitung im Land der Maultauschen und Häuslebauer wirklich keinen blassen Schimmer ! Das war aber auch wirklich der einzige Wermutstropfen an diesem Tag !

Besonderer Dank für diesen „Tennisausflug“ gebührt natürlich zunächst unserem Breitensportwart Martin Hoogen, der die Organisation des gesamten Events übernahm und einen der 9-Sitzer steuerte. Und der Dank geht auch an Roberto Peluso, der sich kurzfristig bereit erklärt hatte den zweiten 9-Sitzer nach Stuttgart und auch wieder zurück zu fahren. Wir sind alle (die einen früher, die anderen später) wohlbehalten und gut gelaunt wieder in Fulda eingetroffen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MB (05/06-2019)

„Hiermit erkläre ich die 1. Fuldaer Winterspiele am Frauenberg für eröffnet !“

So oder so ähnlich hätte der 1. Vorsitzende unseres Tennisclubs, Sven Roßmar, seine Begrüßungsrede beginnen können. Denn morgens zwischen 08.00 und 09.00 Uhr konnte man den Eindruck haben, dass eher Langlauf oder gar Biathlon angebracht wäre. Und das geplante Eltern-Kind-Turnier hätte man auch durch eine deftige Schneeballschlacht ersetzen können.

Um 10.30 Uhr kam der Schreiber dieser Zeilen auf der Tennisanlage an und traf – irgendwie vereinsamt aber pünktlich – mit Sven Roßmar auf das einzige Vereinsmitglied auf der Anlage. Und man hätte es eigentlich ahnen können, dass bei diesen doch recht kühlen Temperaturen und ständigem Niederschlag die Saisoneröffnung wahrscheinlich zu den weniger frequentierten Events des Tennisjahres 2019 werden würde. Aber siehe da, es versammelte sich bis 11.00 Uhr dann doch eine kleine Schar von 11 Tennis-Enthusiasten um die neue Saison zu begrüßen oder sich zu begrüßen zu lassen. Zum Schluss waren dann tatsächlich 15 Personen zur Saisoneröffnung erschienen.

Ein trotz allem gut gelaunter „Club-Chef“ wünschte allen Anwesenden eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison und verteilte nach dem obligatorischen Gläschen Sekt die Print-Version des Netzroller 2019, der – neben der online-Version des „Vereinsblättchens“ – gern entgegengenommen wurde.

Das geplante Eltern-Kind-Turnier fiel ebenso wie die kostenfreien Schnupperkurse buchstäblich ins Wasser und auch das für 14.00 Uhr angesetzte Medenspiel der Herren 50 würde wohl der Witterung zum Opfer zu fallen. Um dem vorzubeugen, wurde die Partie auf Sonntagmorgen ab 10.00 Uhr verlegt.

Aus einer geplant aktionsreichen Saisoneröffnung wurde ein kurzeitiger Plausch mit kühlem Sekt, der bei diesen Temperaturen weiß Gott keine Chance hatte warm zu werden. Aber es ist wohl beim Theater: Wenn die „Generalprobe“ misslingt, wird die Aufführung grandios. Die Saison kann also nur ein voller Erfolg werden !

Ach ja, wer zum Rasenturnier nach Stuttgart mitfahren möchte, möge sich doch bitte zeitnah bei Martin Hoogen (0171 / 7776187) anmelden, das Kartenkontingent ist begrenzt und die Zeit vergeht wie im Flug ! Die Fahrt findet am Donnerstag, den 13.06.2019 statt !

Bis bald !

     

 

    

 

     

MB (04/05-2019)

v.l.n.r.: Matthias Vey, Walther Schütze, Dr. Volkhard Sprengel, Wolfgang Weber, Mathias Brähler

 

Ja, es gibt uns immer noch !

Nach einer doch recht erfolgreichen Saison 2018 (Platz 3 der Abschlusstabelle in der GL) hat unser „Chef“ – genannt KGWW – allerdings eine „Dringlichkeitssitzung“ einberufen um zunächst einmal zu prüfen, wer denn überhaupt noch willens und in der Lage ist sich für die Saison 2019 als Mannschaftsmitglied zu outen und die Medenrunde zu bestreiten.

Dazu muss man wissen, dass der „Hau-Drauf-Kalle“, eines der Gründungsmitglieder dieser Mannschaft, von seinen Knien in dieselben gezwungen wurde und dem Team leider nicht mehr zur Verfügung steht. Dadurch reduziert sich die ohnehin recht dünne Personaldecke nochmal erheblich. Abgesehen davon verdient die verbleibende Rumpftruppe auch den Beinamen „Zipperlein-Combo“: Herr „Wadl-Vey“ hat Rücken, Wade und Hüfte, der „Kelte“ hat Ellenbogen und Daumen, der „Chronist“ hat Knie und „Neupsy“ klagt auch ab und zu über das ein oder andere Wehwechchen ! Nur unser Captain „Kanariengelbes Winkel-Wölfchen“ ist ordinär gesund und strotzt nur so vor Fitness.

Die 5 älteren Herren sind allerdings durchaus mit der Überzeugung ausgestattet, es nochmal versuchen zu können ohne als „Kanonenfutter“ eingestuft oder gar unterschätzt zu werden. Also treten sie auch in dieser Saison nochmal an und hoffen, dass nicht noch mehr Verletzungen hinzukommen, so dass alle 5 auch vollzählig und regelmäßig zu den Spielen auflaufen können.

Na dann, auf eine spannende Saison 2019 !

für die Herren 60

Mathias Brähler

MB (03/05-2019)

 

O ja, das Wetter hätte nicht besser sein können um die noch notwendigen Arbeiten auf den Plätzen und auf der gesamten Anlage vorzunehmen. Während die beauftragte Firma aus Kassel mit mehreren Profis schon kräftig dabei war den neuen Sand auf den Plätze zu verteilen, die Plätze zu walzen und die Linien zu befestigen, waren die erschienen Vereinsmitglieder mehr mit Aufräumarbeiten rund um die Plätze ausgelastet. Laub rechen und zusammenkehren, abgeschnittene Äste entsorgen und Bretter stapeln seinen hierfür als Beispiel genannt. Und tatsächlich wurde an diesem Samstag so einiges bereinigt und gepflegt. Auch wurden die floristischen Aktivitäten intensiviert, damit sich die Tennisanlage pünktlich zur Saisoneröffnung von ihrer besten Seite zeigen wird ! Vielen Dank an alle, die gekommen waren !

MB (02/03-2019)