Es war einfach toll !

Gott sei Dank hatte sich in letzter Sekunde noch ein weibliches (wenn auch vereinsfremdes) Wesen aus Petersberg zur Fahrt nach Stuttgart angemeldet, sonst wäre der Tennistrip zum Rasenturnier fast zu einem „Vatertags-Ausflug“ mutiert ! Denn am frühen Morgen des 14. Juni 2018 trafen sich reichlich „gestandene Kerle“ und besagtes weibliches Wesen am Parkplatz Weimaer Straße, um zum Tennisturnier nach Stuttgart aufzubrechen.

Mit 07.00 Uhr war die Abfahrt recht früh, aber genau richtig terminiert, denn schließlich ist Stuttgart auch nicht gerade „um die Ecke“.  Und siehe da: Donnerwetter, alle waren pünktlich ! So konnte die Mission „Stuttgart 14/06“ um 07.04 Uhr starten ! Die Größe des Busses hätte locker mehr als die doppelte Anzahl von Tennisfans verkraftet, aber so konnte sich jeder seine eigene Sitzreihe reservieren und sich so richtig gemütlich breit machen. Gelenkt wurde der Bus übrigens vom tiefenentspannten Bus-Profi Helmut Mai, der das Gefährt routiniert-sicher und mit stoischer Gelassenheit über die asphaltierten Fernstraßen steuerte.

Zeitglich mit dem ersten Spielbeginn trafen wir um 11.00 Uhr in Stuttgart ein und nach kurzer Orientierungsphase hatte auch jeder seinen Platz auf dem Centercourt gefunden. Da dieser jedoch um diese Uhrzeit noch reichlich unbesetzte Stuhlreihen aufwies, hat sich der ein oder andere noch ein wenig näher an das Spiel-Geschehen „gemogelt“.

Eines war schon von vorneherein klar: „Seine Majestät“, der ungekrönte Rasenkönig und von nicht wenigen als bester Spieler aller Zeiten titulierte Roger Federer hatte sein Achtelfinalmatch bereits einen Tag vorher bestritten und würde also nicht auf dem Centercourt erscheinen. Aber was die anderen Stars wie z.B. Thomas Berdych, Nick Kyrgios, Benoit Paire, Gilles Simon, Maximilian Marterer und Feliciano Lopez an Weltklasse-Tennis auf den grünen Rasen zauberten, ließ das provinzielle rot-weiße Tennisherz doch mächtig höher schlagen ! Tempo, Präzision, Service-Power, Laufbereitschaft, Kampfgeist und Spielwitz waren wirklich beeindruckend ! So kamen wir in den Genuss von sehr attraktiven Ballwechseln mit zum Teil spektakulären Szenen !

Ob Einzel oder Doppel, alles was uns vor die „optische Flinte“ kam, war einfach sehenswert. Und die Rahmenbedingungen hätten auch nicht besser sein können: Zunächst wolkig-kühles Wetter, welches aber im Laufe des Nachmittages zu warmem Sommerwetter wechselte, Sitzplätze auf dem Centercourt, die einen ungetrübten Blick auf den Platz garantierten und eine am Donnerstag noch nicht völlig überlaufene Stuttgarter Tennisanlage !

Aber wehe Roger Federer taucht irgendwo auf !!!! Dann sind die Massen geradezu wie hypnotisiert ! Denn als RF auf einem Nebenplatz trainierte, gab es auf den Wegen kein Durchkommen mehr. Man hätte fast meinen können, dass selbst der Centercourt leergefegt sein musste ! Aber man kann es auch verstehen: Er ist tatsächlich der Modellathlet, der Tennis auf ästhetische Weise „zelebriert“.

Um 18.30 Uhr, pünktlich zum Ende des gesamten Spieltages, bestiegen wir wieder den Bus um die Heimreise anzutreten. Für die ersten 20 Kilometer haben wir fast eine Stunde benötigt, da der Verkehr aus Stuttgart raus nur im Stop-and-Go-Tempo zu bewältigen war. Letztendlich hat uns Helmut dann aber alle gesund und munter um 22.45 Uhr auf dem Parkplatz in der Weimaer Starße „aus dem Bus geworfen“.

Was bleibt festzuhalten ? Es war ein Tennis-Trip, der sich mit Sicherheit für alle Teilnehmer gelohnt hat ! Dass man so einen „Ausflug“ auch für nächstes Jahr planen sollte, steht – so glaube ich – außer Frage, oder ?

Und deshalb spenden wir unserem Breitensportwart Martin Hoogen, der die Fahrt initiiert und organisiert hat, einen kräftigen, imaginären Applaus ! Danke, dass du das in die Hand genommen hast ! Da gab es wirklich nicht zu meckern !

Ebenfalls bedanken wir uns bei Helmut, der uns sicher „wie in Abrahams Schoß“ nach Stuttgart und wieder nach Fulda zurückgefahren hat (Außerdem hat er auch noch ein paar Fläschchen Bier spendiert !)

Schön war´s !!!

 

Bis bald

MatchBall (mb) 06/2018 (1)

Bei „Kaiserwetter“ hat der Jugendwart Hubertus Reith am 29. April die Tennis-Freiluft-Saison 2018 eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen wünschte er allen Mitgliedern eine sportlich erfolgreiche und verletzungsfreie Saison. Bei einem Gläschen Sekt wurde anschließend kräftig geplaudert, besprochen, analysiert, vorgeschlagen und diskutiert wie man die Attraktivität einer Saisoneröffnung noch steigern könne.

Kaum war der offizielle Teil vorbei, „scharrten schon einige mit den Hufen“ um sich für das geplante Eltern-Kind-Turnier einzutragen. Und die Beteiligung an diesem ersten „Formtest“ war erstaunlich groß. Auf 5 Plätzen wurden zeitgleich Bälle über das Netz geschlagen und es entwickelten sich hier und da spannende Ballwechsel mit überraschendem Ausgang. Das Turnier wurde in 3 Runden mit jeweils neuen Zusammensetzungen der Paarungen ausgetragen und das Siegerduo wurde anhand der höchsten Punktezahl ermittelt.

Die Gewinner des Turniers und Empfänger eines Siegerpokals sind Mathias und Justus Auth. Die Zweitplatzierten sind Matthias und Johannes Kimmel, die ebenfalls mit einem Pokal belohnt wurden.

Ebenfalls angeboten wurde ein „Schnupperkurs“ für alle Interessierten, die einfach mal ausprobieren wollten, ob sie überhaupt Spaß am Tennisspielen haben. Und auch von dieser Gelegenheit wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Alles in allem konnte man sich davon überzeugen, dass die Plätze in einem sehr guten Zustand sind, die Aktiven nur darauf gewartet haben endlich wieder draußen spielen zu können, und dass Tennis durchaus ein Familiensport ist, bei dem man gemeinsam generationsübergreifend viel Spaß mit- und untereinander haben kann.

Bis bald

MatchBall (mb) 05/2018 (1)

 

 

 

 

 

 

 

Nur noch 14 Tage bis zur Saisoneröffnung !!!! Und zu diesem Ereignis gilt es die gesamte Anlage und deren Ausstattung noch ein wenig „aufzuhübschen“: Laub rechen, Bänke mit Hochdruck abstrahlen, Moos aus Fugen entfernen, neue Pflanzen setzen, Kinderspielplatz säubern, Plätze walzen etc. etc.

 

Und siehe da, es fanden sich doch einige Mitglieder, die dieses Vorhaben tatkräftig unterstützten. Nach dem völlig verregneten Freitag, der Fulda fast „absaufen“ ließ, präsentierte sich der Samstag Gott sei Dank von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein und schon morgens angenehm milde Temperaturen !  Nach gut zweieinhalb Stunden konnte sich das Ergebnis auch wirklich sehen lassen !

Während dieses „Herausputzens“ gelang es einem Vereinsmitglied rein zufällig einen „Erlkönig“ zu fotografieren: Die „laufende Bank“ ! Nach unbestätigten Informationen handelt es sich hierbei um eine absolut phänomenale Errungenschaft, die in dieser Form wohl weit und breit ihres gleichen sucht. Im Zuge der allgemein heftig diskutierten Digitalisierung ersetzt die „laufende Bank“ die starren und unbeweglichen Sitzmöbel, die bislang von den Spielern währen der Unterbrechungspausen eines Matches genutzt wurden. Per Micro-Chip wird die „laufende Bank“ digital zu dem Einsatzort gesteuert, an der die Bank aktuell benötigt wird und macht somit völlig unnötig herumstehende Bänke überflüssig ! Zwei, aber maximal drei dieser „laufende Bank“ sollen nach Abschluss der Testphase ausreichen, um die erforderlichen Sitzgelegenheiten für die Spieler zu garantieren. Abgesehen von einem effizienten Einsatz wird die „laufende Bank“ auch für reichlich optische Abwechslung sorgen und die Verweildauer aller Gäste auf unserer Anlage signifikant erhöhen. Durchgesickert ist am Rande auch noch, dass dieses zukunftsweisende System vorläufig unter dem Decknamen „Walther“ geführt wird, da die ins Jeans und Pullover versteckte, hoch entwickelte und ausgefeilte Technik in ihrer gesamten Erscheinung an ein Clubmitglied gleichen Namens erinnert ! Das muss einfach die Erfolgsgarantie schlechthin sein, oder ?

 

Bis bald

MatchBall (mb) 04-2018 / 2

 

 

In den Hautrollen (von links nach rechts):  Dr. Volkhard Sprengel („Neupsy“), Walther Schütze (der „Kelte“), Matthias Vey („Herr Wadl-Vey“), Wolfgang Weber („kanariengelbes Winkel-Wölfchen“), Karlheinz Becker („Hau-Drauf Kalle“)  Mathias Brähler (der „Chronist“)

Regie: Wolfgang Weber / Drehbuch: Matthias Vey / Kamera und Ton: Mathias Brähler / Requsite und Catering: Walther Schütze und Karlheinz Becker / wissenschaftliche Beratung: Dr. Volkhard Sprengel

Kurzinhalt

Eine Tennismannschaft, in der 4 Männer schon mehr als 15 Jahre zusammenspielen, kann es einfach nicht lassen, andere Mannschaften „ärgern“ zu wollen und somit hoffentlich den Klassenerhalt zu sichern. Falls die ein oder andere gemeldete Mannschaft aus der GL Herren 60 noch in letzter Sekunde zurückzieht und sich somit das „Abstiegsgespenst“ schon vor dem ersten Ballwechsel wieder in sein dunkles Verlies zurückziehen muss, so wird die Tennis-Truppe darüber keine „Krokodils-Tränen“ vergießen !

Das Erstaunliche an der kommenden Medenrunde ist, dass die Mannschaft in derselben Spielklasse wie im Vorjahr (Gruppenliga) ausschließlich auf ihr unbekannte Teams trifft, die ihr in der Vergangenheit noch nicht „vor die Flinte gekommen sind“. Aber umso reizvoller wird die bevorstehende Saison ! (Hoffentlich sagen die Spieler das auch noch nach Ende der Medenrunde !)

Bei der akribischen – wenn auch stümperhaften – Vorbereitung hat der „Mannschafts-Regisseur“ mit Entsetzen feststellen müssen, dass bei den anderen da doch so einige „Kracher“ mitspielen, die den Protagonisten zumindest von der LK-Einstufung haushoch und noch höher überlegen sein müssen. Aber sie lassen sich natürlich vor dem ersten Ballwechsel nicht ins vielzitierte „Boxhorn“ jagen !

Kurzkritik

Die Hauptdarsteller zeichnen sich durch enorme Spielfreude aus, die allerdings nicht immer ein Happy End nach sich zieht. Die Low-Budget-Produktion bietet darüber hinaus familientaugliche Unterhaltung und urkomische Tennis-Momente, die insbesondere durch die Statisten mit den eher bescheidenen LK-Einstufungen garantiert sind. Die Filzkugel-Helden mit besserer LK-Einstufung hingegen sind echte Charakter-Darsteller mit Hang zu Spannung und Dramatik. Nein, unter diesen sportbegeisterten Amateuren sucht man Oscar-Preisträger vergeblich, aber ein Comedy-Preis ist ihnen auf alle Fälle sicher !

 

Unsere erklärten Ziele für die kommende Saison sind: Klassenerhalt, jede Menge Spaß, Vorfreude auf faire und sympathische Gegner, unfallfreie Anreise zu Auswärtsspielen und eine verletzungsfreie Saison. Bis auf den Klassenerhalt (sonst müssen wir ja absteigen) gönnen wir die anderen aufgezählten Punkte auch jeder anderen Mannschaft in der Gruppenliga Herren 60 !

Lasst die Spiele beginnen !

Für die unverwüstlichen Herren 60

Mathias Brähler

MatchBall (mb) 04-2018 / 1

 

Am Donnerstag, den 15. März 2018 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des TC Rot -Weiss-Fulda statt. Die Mitglieder trafen sich bei „Kalle“  im Restaurant „Sonnenterasse am Frauenberg“ um sich über die vorab in der Tagesordnung angekündigten Punkte informieren zu lassen. Der vollzählig anwesende Vorstand unterrichtet im Schwerpunkt über folgende Themen: Entwicklung der Mitgliederzahl, Verwendung der Mitgliedsbeiträge, Ausgaben und Investitionen, erfolgreiche Jugendarbeit, sportliches Abschneiden aller Mannschaften in 2017, Unterstützung durch Sponsoren, geplante Events in 2018, aktive Mitarbeit in diversen Ausschüssen. Nach dem Bericht über die Kassenprüfung wurde der Vorstand eistimmig entlastet.

Die Beteiligung an dieser ersten, offiziellen Veranstaltung in 2018 war – erwartungsgemäß – nicht so hoch wie in den Jahren, in denen z.B. Neuwahlen des Vorstandes anstehen. Aber diejenigen, die gekommen waren, nutzten auch die Möglichkeit Entscheidungen zu hinterfragen oder auch Neuerungen vorzuschlagen. Was sich von den Ideen und Anregungen allerdings tatsächlich auch umsetzen lässt, wird sich erst im Laufe des Jahres zeigen.

Alles in allem war es eine sehr informative Versammlung, mit der die anwesenden Mitglieder auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht wurden.

Es wird wohl auch dieses Jahr wieder eine spannende und ereignisreiche Tennis-Saison werden. Es liegt nur an uns !

Sicher ist allerdings schon jetzt, dass uns „Kalle“ ab sofort mit seinem Team im Restaurant „Sonnerterrasse“ wieder mit lukullischen Köstlichkeiten erfreuen wird. Dass die Speisen auch mit den entsprechenden Getränken geschmeidig die Kehle hinuntergespült werden können, ist Gott sei Dank einer der Schwerpunkte in Kalles Einkaufslogistik !

Bis bald

MatchBall (mb) 03-2018 / 2

Gibt es etwas Schöneres als an einem sch….kalten Samstagvormittag auf schneebedeckten Tennisplätzen die Linien von den Abdeck-Latten und den darauf liegenden Steinen zu befreien ?

Wohl kaum ! Und deshalb scharte sich am Samstag, den 17.03.2018 ein kleines, tapferes Häufchen von Vereinsmitgliedern um den neuen Platzwart, um gemeinsam mit den vorbereitenden Arbeiten für die kommende Saison zu beginnen. Und das kleine Häufchen bestand ausschließlich aus maskulinen Exemplaren, die sich der beschwerlichen Arbeit annahmen.

O ja, es war so um die -4 Grad Celsius und es bedurfte schon einiger Überwindung, um nicht doch noch kurzfristig die kuschelwarme Wohnung der Tennisanlage vorzuziehen ! Aber es half ja nichts, schließlich sollte schon in ein paar Tagen das Unternehmen anrücken, welches die Plätze professionell aufbereiten sollte. Die Courts waren stellenweise mehr als nur weich und man konnte deutlich spüren, wie sich die Schuhe in den Sand gruben, aber gleichzeitig lief man wie auf weichem Moos ! Bei diesen Bedingungen konnte man tatsächlich nur die Steine und die Latten entfernen, an das Zusammenrechen des Laubs war gar nicht zu denken !

Mit zwei Schubkarren und jeder Menge Tatendrang ausgestattet, wurde Stein um Stein abgetragen, am Zielort aufgeschichtet  und die Latten auf das Holzgestell hinter der Hütte bei Platz 5 gestapelt. Da alle Helferlein mit schier unbändiger Energie, routiniert, planvoll, zupackend und höchst effektiv zu Werke gingen, waren die Plätze 4,5 und 6 in erstaunlich kurzer Zeit geräumt.Natürlich hat man sich auch eine kurze Kaffeepause gegönnt um die kalten Finger, die „tiefgekühlten“ Oberschenkel und die rote Nase ein wenig zu wärmen.

 

Offizielle Beobachterin des Arbeitseinsatzes war eine offensichtlich vom Verein beauftragte Vierbeinerin mit Namen „Frieda“, die beim Anblick des chaotischen Vorgehens der Arbeitsmannschaft in einem unbeobachteten Moment aus purer Verzweiflung in die Abdeck-Latten biss !

Tja, liebe Mitglieder, wer nicht dabei war, hat etwas verpasst ! Aber keine Angst, jeder bekommt bestimmt nochmal die Chance, bei einem solch ereignisreichen Event mitzumachen !

Bis bald

MatchBall (mb) 03-2018 / 1